Autor: BastianB

1-jährige Weiterbildung Wildnispädagogik

1-jährige Weiterbildung Wildnispädagogik

Erlerne die Grundlagen der Wildnispädagogik

„Die Weiterbildung hat mich insofern verändert, als dass mir neue Welten ,Wege in die Natur eröffnet wurden. Meine Sinne wurden geschärft und ich nehme viel mehr wahr, bin aufmerksamer. Außerdem habe ich eine neue Art von Miteinander unter Menschen in der Natur kennen und sehr schätzen gelernt. Sie ist ein bisschen mehr Zuhause geworden.“

Britta Absolventin 2016

Themenbereiche

In dieser Weiterbildung ermöglichen wir die eigene Verbindung zur Natur zu stärken und Kompetenzen und Handwerksezeuge zu erlernen, um sich auf der einen Seite draussen zu Hause zu fühlen und ebenso andere auf ihrer Reise in die Natur kompetent begleiten zu können. Sie richtet sich an Menschen, die selber ein Interesse daran haben, ihre Beziehung zur Natur zu stärken und/oder die Natur – und Wildnispädagogik in ihren Beruf integrieren wollen. Die Nachfrage nach kompetenten Mentoren mit wildnispädagogischer Erfahrung nimmt stetig zu, da die positive Bedeutung von Naturerfahrung in vielen Bereichen immer mehr berücksichtig wird. Unsere jahrelange Erfahrung in der Kooperation mit Waldkindergärten, Schulen, Hochschulen und Stiftungen macht es uns möglich, die gelernten Methoden und Inhalte mit dem Lernalltag zu verknüpfen.

In der Weiterbildung erlernen die Teilnehmer grundlegende Fertigkeiten wie Feuer machen, SpurenlesenVogelsprache und die Fähigkeit durch Sinnesschulung immer tiefer in die Rhythmen des Waldes vorzudringen. Außerdem erleben Sie Lernen als eine gemeinschaftliche Erfahrung, in der wir uns gegenseitig inspirieren und bereichern. Anlehnend an ein traditionelles Bildungsverständnis findet hier Lernen durch Erfahrung, gemeinsam und aus Neugier statt. Der Hauptteil besteht aus praktischen Übungen, Skills und Fertigkeiten und wird durch Theorieeinheiten zu den einzelnen Themen gefestigt.

Wochenenden

  • Einführung Wildnispädagogik
  • Vogelsprache und Wahrnehmung
  • Kernroutinen für intensivne Naturverbindung
  • Survival Skills (Feuer machen, Hüttenbau, Gefäßherstellung, Schnurherstellung)
  • essbare & heilsame Pflanzen
  • Fährtenlesen &Säugetierkunde
  • Coyote-Teaching und die Kunst des Mentoring
  • Solo-Zeit als Abschlussritual

 

Wildniswoche

  • primitives Kochen
  • Wildnishygiene
  • Clanleben
  • Orientierung
  • Wasser
  • primitives Handwerk

Struktur

 

  • 4 Präsenzwochenenden (Freitag 10:00 – Sonntag 15:00)
  • 1 Wildniswoche (6- tägiger permanenter Wildnisaufenthalt)
  • persönliche Lernphasen zwischen den Präsenzworkshops (2,5h pro Woche sind einzuplanen)

Mentoren-Team

Bastian Barucker

Bastian Barucker ist leitender Mentor der Weiterbildung und bei jedem Seminar anwesend. Unterstützt wird er durch ein Team von Mentor*innen, die zu ihren Spezialgebieten die Seminartage der Weiterbildung leiten.

Mehr Infos zu den Mentor*innen

Gastmentor*innen

Sabine Barkowsky
Gernot Mühlberger
Simone Schäfer
Dado Jade

Unterkunft & Verpflegung

Am See gelegen und umgeben von Wäldern und Wiesen ist der Brennesselhof (Biohof) unser Stützpunkt. Hier gibt es eine Sommerküche mit Feuerstelle, ein Tipi und einen wunderschönen Hügel voller Besenginster. Auf diesem Platz finden seit vielen Jahren Schwitzhütten und Visionssuchen geleitet von Sabine Barkowsky statt. Die Unterkunft findet in eigenen Zelten auf einer Zeltwiese statt. Wir nutzen den See und Solarduschen um uns zu waschen. Wir werden vor Ort mit biologischen Lebensmitteln und viel Liebe bekocht.

Kreis am Lagerfeuer
Das Tipii im Basislage in Wangelkow

Preis

Weiterbildungsgebühr: 1500 Euro (inkl. MwSt); zzgl. 500 Euro U/VP. Es besteht die Möglichkeit eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

Auch kann es möglich sein eine Bildungsprämie für die Weiterbildung zu bekommen. Infos dazu hier.

Termine 2022

Wochenenden: Freitag 11:00 Uhr – Sonntag 15:00 Uhr, Anreise am Donnerstag Abend ist möglich.

Die Wildniswoche geht von Montag 14:00 – Samstag 14:00

22.-24. April
13.-15. Mai
18.-23. Juli
9.-11. September
14.-16. Oktober

Standorte

Brennesselhof im Lassaner Winkel

Die Wildnisschule Waldkauz darf 2 wunderschöne Orte als ihre Camps bezeichnen, an denen die Hauptzahl der Seminare stattfinden. Da gibt es als Hauptstützpunkt den Brennesselhof in Wangelkow, auf dem wir seit 2016 sind.

In Kooperation mit dem Verein Wald und Wiese e.V. nutzen wir das Gelände für die Weiterbildung Wildnispädagogik und andere Veranstaltungen. Es ist wunderschön gelegen, umgeben von 2 Seen und Wald. Das kleine Dorf Wangelkow liegt weit ab vom Schuss und die Seen und vielfältigen Wiesen und Wälder sind sehr artenreich. Beim Vogelsprache Seminar in 2017 haben wir in 2 Tagen ca. 70 Vogelarten entdeckt. Der Platz hat eine lange Tradition und es finden dort bereits seit 10 Jahren Visionssuchen für Frauen statt. Die Sommerküche und das Tipi sind unsere Behausungen bei regnerischem Wetter. Ansonsten findet das Lernen auf dem Ginsterhügel und in den Wäldern und Seen statt. Der umliegende Wald besteht aus Laub-, Nadel- und Mischwald und lädt zum Spurenlesen ein. Auf dem Ginsterhügel finden seit vielen Jahren Schwitzhütten statt. Naheliegend gibt es eine Sandgrube, in der wir einen Großteil unserer Zeit mit dem Spurenlesen und der Fährtenkunde verbringen und vor Ort perfekte Bedingungen haben, um die Grundlagen zu erlernen.

Wildniscamp Schlaubetal

Unser zweiter, wilderer Standort liegt fernab von jeglichen Dörfern und Städten auf einer kleinen Waldlichtung, umgeben von 3 Seen im Schlaubetal. Ein kleines Lean-to ist das Herz des Camps. Hier leben wir auf primitive Art und Weise in der Wildnis und können dadurch das Draußenleben lernen. Kiefern- und Mischwälder sind hier vorherrschend und es ist ein wunderbar stiller und zurückgezogener Ort, an dem es möglich ist zu erfahren, was es bedeutet ursprünglich zu leben. Unsere Wildniswochen finden hier statt und auch ein Teil der Weiterbildung Wildnispädagogik.

Basisseminar Spurenlesen

Wochenendseminar zum Thema Spurenlesen & Fährtenkunde

Spuren & Zeichen sehen und verstehen

Eine ganz essentielle Kunst und Fertigkeit der Wildnispädagogik ist die Kunst Spuren in der Natur zu sehen und zu deuten. In unserer nicht so weit entfernten Vergangenheit war diese Fähigkeit überlebenswichtig. Und wie alles, was wirklich notwendig ist, werden wir darin gut. Wir waren als Jäger und Sammler Meister des Spurenlesens (Tracking). Ohne diese Kunst zu beherrschen, hätten wir die Tiere nicht gefunden, die wir jagen wollten oder mit einem Pfeil angeschossen hatten. Der sehr erfahrene Tracker Louis Liebenberg beschreibt wie eng Fährtenlesen und Wissenschaft verknüpft sind. Das Verfolgen einer Spur, also kleinster Nuance und Hinweise und das Aufstellen von Theorien über diese Spur anhand von Indizien waren für ihn die Anfänge der Wissenschaft. Auch beim Spurenlesen werden Thesen aufgestellt und verworfen und es ist ein permanentes Forschen.

Wahrnehmung & Aufmerksamkeit

Der Anfang ist natürlich die verschiedenen Spuren wahrzunehmen. Das können Abdrücke in der Erde sein, aber auch Fraßspuren, Liegeplätze oder Betten, abgeschälte Rinde an Bäumen, ein markanter Geruch in der Luft und natürlich alle Ausscheidungen eines Tieres. Wenn ich in der Lage bin aufmerksam durch den Wald zu gehen und diese Spuren zu sehen/riechen, dann stellen sich folgende fragen:

  • Wer? (Art, Gechlecht des Tieres, Alter, usw…)
  • Was ist hier passiert? (Die Geschichte sozusagen)
  • Wo/Wohin? (Von wo ist er oder sie gekommen und wo ist er/sie hingegangen?)
  • Wann? (Wann ist das ganze Geschehen)
  • Warum? (Die Frage der größeren Perspektive; Warum hier und nicht woanders z.B.)
  • Wie? (Welche Gangart und wie schnell?)

Mentor

Bastian Barucker ist Wildnispädagoge und Wilderness Guide. Seit 2004 folgt er den Spuren der Tiere und übt das ganzheitliche Spurenlesen. Seine Lehrer im Spurenlesen waren Jon Young, Tamarack Song, John Rhyder, Gero Wever und natürlich die vielen unterschiedlichen Tiere des Waldes.

Mehr Infos

 

Preis

Seminarpreis: 240€, inkl. Mwst.

Unterkunft: Jeder Teilnehmer organisiert sich eine eigene Übernachtungsmöglichkeit im Lassaner Winkel. Eine Liste für günstige Herbergen und private Zimmer wird auf Anfrage versandt.

Verpflegung: Jeder bringt ein Mittagspicknick mit. Frühstück und Abendbrot sind selbstorganisiert.

Termin

25.-26. September 2021

Samstag: 9:00 -12:30 und 13:30 -18:00

Sonntag: 9:00-12:30 und 13:30 – 18:00

Natur & Führung

Natur & Führung

Auf Spurensuche nach natürlicher Führungskompetenz & eigener Naturverbundenheit

Die Rolle einer Führungskraft wandelt sich. Gewohnte Vorstellungen von „Führung“ scheinen immer weniger den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen in Führungspositionen zu entsprechen. Wir laden Menschen ein, ihre persönliche Vorstellung von Führung durch ihre eigene Naturverbundenheit zu entdecken. Dafür eröffnen wir einen Erfahrungsraum, in dem wir uns:

  • mit der Natur verbinden
  • in gleichwürdigem und respektvollen Austausch üben
  • uns selbst in der Natur begegnen
  • uns ganz persönlichen Fragmen widmen z.B.
  • Wie möchte ich führen?
  • Wer bin ich in meiner Rolle als Führungskraft?
  • Wie kann ich kreative und fördernde Räume für Teams schaffen und halten?

Dieses Seminar ist eine Reise in die äußere Natürlichkeit und die Natur von Führung. Dabei sind die Tage durch die Schulung der Wahrnehmung für die Rhythmen und Botschaften der Natur geprägt. Grundlage dafür ist die Wildnispädagogik, also die Lehre des ursprünglichen Lebens im Einklang mit der Natur und in Gemeinschaft. Dazu kommen Gespräche und Reflexionen im Redekreis über Aspekte und Qualitäten natürlicher Führung. Angelehnt an das Leben mit der Natur entstehen weitere Inhalte und Themen spontan aus den Bedürfnissen der Teilnehmenden. Statt ausschließlich einen Plan zu verfolgen, der erledigt werden muss, passt sich unser Wochenende neben den Rhythmen der Natur auch den Interessen der Gruppe an. So ist eine individuelle bedeutsame Begleitung möglich.

inhaltliche Themen

  • Stärkung der Naturverbindung
  • Training der Wahrnehmung & Aufmerksamkeit
  • Elemente der Wildnispädagogik
  • Feuer machen
  • Redekreise als Kommunikationsmittel
  • Reflexion der eigenen Rolle & Werte
  • Die Führungskraft als Hüter des Raumes
  • natürliche Führung

indigene Führung

"In my community the chief—we do have chiefs in our community, women and men—the idea of “chief” has to do with how well that person hears everyone, and how well that person understands what is going on that might be wrong, that might cause conflict, and so might cause danger to the people. Our word for chief means to be able to take the many strands that are moving outward and twine them into one strand. One strand meaning one people and unification and a re-balancing with the land. It means that person must have an immense ability to feel what the community is saying, an immense ability to listen to the things that have been said, and to know the things that are happening, and to put it all together and say it back to the people. So it’s about communication, and it’s about being able to listen and being able to put it together so everyone understands and says, “Yeah, that’s it!” It’s not about telling people what to do, or leading people, or forcing people; it’s being able to verbalize and communicate what everybody feels and knows and understands and remembers, and being able to put that together to create a movement forward. So our system relies on that kind of inter-relationship and communication in our community. "
Dr. Jeanette Armstrong
is a Canadian author, educator, artist, and activist.

Mentor*innen-Team

Bastian Barucker ist Wildnispädagoge und Überlebenstrainer und lehrt und lernt sei fast 20 Jahren das Leben mit der Natur. Er hat selber viele Monate und bis zu einem Jahr permanent in der Wildnis gelebt und dort lernen dürfen Entscheidungen im Konsens zu treffen. Er ist Leiter der Wildnisschule und Lehrbeauftrager an verschiedenen Hochschulen Deutschlands
Ines Wimmer ist Facilitator, Wegbegleiterin und Moderatorin. Die Gestaltungskraft des Menschen ist für sie so faszinierend wie auch essentiell. Diese gestalterische Kraft frei zu legen und zielgerichtet einzusetzen ist Grundlage ihrer jahrelangen, internationalen Begleitung von Teams, Führungskräften, Unternehmern wie auch Privatpersonen. www.ineswimmer.de

Ort

Kreis am Lagerfeuer
Das Tipii im Basislage in Wangelkow

Unterkunft & Verpflegung

Wir übernachten in mitgebrachten, eigenen Zelten auf einer Zeltwiese. Das Basislage ist die Sommerküche am See und bei Regen ein Tipi auf dem Ginsterberg. Wir werden regional, biologisch und mit Liebe bekocht. Mehr infos zum Ort

Preis

Seminargebühr: 1000 Euro (zzgl. MwSt); zzgl. Unterkunft & Verpflegung.

Termin

Auf Anfrage

Dienstag 10:00 Uhr – Donnerstag 15:00 Uhr, Anreise am Montag Abend ist möglich.

Wildwuchs

monatliche Wildnistage für Kinder & Jugendliche

„Natur stellt für Kinder einen maßgeschneiderten Entwicklungsraum dar.  Eine Erfahrungswelt, die genau auf die Bedürfnisse von Weltentdeckern zugeschnitten ist. Hier können sie ihre Segel setzen. Hier bläst der Wind, den sie für ihr Gedeihen brauchen. In der Natur können sie wirksam sein. Hier können sie sich auf Augenhöhe selbst organisieren. Hier können sie an ihrem Fundament bauen.  Zeit in der Natur ist Entwicklungszeit.“ 

Dr. Renz-Polster

Der Kontakt zur Natur ist eine ganzheitliche Erfahrung und ermöglicht es Wald, Wiesen, Seen und Felder als spannende Lebensorte der Tiere und Pflanzen zu entdecken. Durch die regelmäßigen Waldzeiten entwickeln Kinder und Jugendliche eine tiefe Naturverbundenheit und Wertschätzung für ihre Umwelt

Einige von euch kennen uns bereits aus dem Kinder-Wildniscamp im Sommer. Wir sind Helena und Janine und da uns die Idee so gut gefallen hat, wollen wir uns gerne mit euch und Kindern aus der Umgebung nahe Greifswald treffen. Wir haben uns überlegt, dass wir uns regelmäßig ein Mal im Monat einen Tag lang die Wildnis im Guester Wald (bei Greifswald) erkunden. Ähnlich wie im Wildniscamp gibt es folgende Möglichkeiten, was wir machen können:

Themenbereiche

  • Wildnisspiele
  • Feuer machen
  • Geschichten austauschen
  • Tiere beobachten und kennen lernen
  • Tierspuren suchen und verfolgen
  • Pflanzen entdecken
  • Hütten bauen
  • Schnüre aus Pflanzenfasern herstellen
  • schnitzen
  • Schüsseln und Löffel herstellen
  • Vogelstimmen lauschen
  • streunen, schleichen und die Gegend erkunden
  • was euch noch so einfäält

Mentorinnen

Helena Schindler

Ich bin 23 Jahre alt und habe während meiner Schulzeit Kinder- und Jugendgruppen bei der evangelischen Jugend MV mitbetreut, die letzten 3 Jahre eine Erzieherinnenausbildung am SKD in Greifswald gemacht, mache gern vielfältig Musik, kenne viele Spiele, habe mit Janine zusammen die Wildnispädagogikausbildung in der Wildnisschule Waldkauz erlebt und Ende August das Wildniscamp für Kinder in Wangelkow mitbegleitet. Seit August arbeite ich ineinem Natur- und Waldkindergarten im Lassaner Winkel. Parallel mache ich gerade noch eine Ausbildung für naturverbundene Ritualarbeit. Als Kind bin ich viel umhergestreunt und habe mit meinen Freunden die Umgebung erkundet, ich liebe es
auf Bäume zu klettern. Deshalb freue ich mich auf Erlebnisse mit euch!

Janine Weigelt

Ich streuner leidenschaftlich gern durch die Natur v.a. Wälder und Moore und begegne dabei immer wieder verschiedensten Tieren. Gerade begleitet mich der Fischotter und der Eisvogel auf meinen Wegen. Außerdem liebe ich es Vögel zu beobachten, ihren Stimmen zu lauschen und zu ergründen, was sie gerade sagen wollen . Vieles was ich über die Natur weiß habe ich während meiner Studiumszeit (Landschaftsökologie und Naturschutz) und durch die Methoden der Wildnispädagogik gelernt. Zusammen mit Helena habe ich die Wildnispädagogikausbildung in der Wildnisschule Waldkauz genossen. In den letzten Jahren habe ich als Integrationshelferin an der Martinschule gearbeitet und in den Sommerferien Kinder auf dem Zirkuscamps in Klein Jasedow Akrobatik beigebracht.
Diesen Sommer war ich Begleiterin für Kinder und Familien in zwei Wildniscamps der Wildnisschule Waldkauz. Ich hab Lust mit Euch die Natur zu erkunden und zusammen spannende neue Dinge zu entdecken.

Preis

Wertschätzung zwischen 20 und Euro. Wenn es dennoch zu viel Geld ist, könnt ihr uns kontaktieren. Wir finden eine Lösung

Termine

3.10. 10:00 – 16:00

Mitzubringen

adäquate Kleidung, genügend zu trinken, ein Messer, ein Sitzkissen, etwas zum Schreiben und Essen für das gemeinsame Mittagsbuffet.

Infos und Anmeldung

Es können sich maximal 10 Kinder anmelden. Es ist eine fortlaufende Gruppe, so dass ihr immer kommen könnt, wenn es euch passt. Bei sehr schlechtem Wetter sagen wir den Termin einen Tag vorher ab.

Anmeldung: wildwuchs@wildnisschule-waldkauz.de

Vogelsprache Training

fortlaufende und offene Gruppe zum Erlernen der Sprache des Waldes.

Ein Teil der Sprache des Waldes ist die Kommunikation der Vögel. Ihre verschiedenen Rufe und Bewegungen oder das Verstummen ihres Gesanges passieren nicht zufällig, sondern dienen einem Zweck. Ihre Kommunikation funktioniert sowohl innerartlich als auch als Alarmsystem für viele Arten von Tieren. Viele Leuten ist bei ihren Waldbesuchen nicht bewusst, dass sie permanent Kommunikation erleben und dass sie in der Lage wären, diese Sprache zu verstehen. Als Jäger und Sammler war es früher natürlich diese Sprache zu beherrschen, d.h. sie zu verstehen und vielleicht auch nutzen zu können. Der Beginn dieser Lernreise beginnt mit der Fähigkeit zuzuhören. Dieses aktive Zuhören braucht eine innere Ruhe und auch eine gewisse Geduld und wird bald zu der Fähigkeit mit einem sehr feinen Gehör und Gespür die Sprache des Waldes zu verstehen.

Mehr Infos zum Thema

Termine:(pünktlicher Start!) Es ist wünschenswert an möglichst vielen Terminen teilzunehmen.

  1. 18.3. (15:30 – 17:30) (abgesagt)
  2. 1.4. (15:30 – 17:30) (abgesagt)
  3. 9.4. (15:30 – 17:30) (abgesagt)
  4. 15.4. (15:30 – 17:30) (abgesagt)

Treffpunkt: Pulower Dorfplatz, 17440 Lassan OT Pulow, Link zum Standort auf Google Maps

Mitzubringen: Adäquate Kleidung (wenn möglich geräuscharm), etwas zu trinken, eine Sitzunterlage und Schreibzeug; optional: ein Fernglas, Vogelstimmen App und Bestimmungsbücher.

Preis: 15 Euro pro Treffen

Anmeldung bitte via Email: info@wildnisschule-waldkauz.de

Leitung: Bastian Barucker

Vortrag: Leben in der Wildnis

Leben im Clan

Die meiste Zeit seiner Existenz lebte der Mensch als Jäger und Sammler, dabei den Rhythmen der Natur folgend und im Vertrauen, dass die eigene Gemeinschaft und die Natur ihn versorgen werden. In der modernen Welt leben wir ein Leben, welches scheinbar von uns kontrolliert werden kann und in dem wir uns von der Natur und ihren Rhythmen getrennt haben. Um herauszufinden, ob das wirklich stimmt, und um die ursprüngliche Lebensweise kennenzulernen, lebte Bastian Barucker für ein Jahr mit einer kleinen Gemeinschaft von Leuten in der Wildnis der USA. Ohne Strom, Telefon, Supermärkte und andere zivilisatorische Errungenschaften erlernten er und die anderen die notwendigen Techniken und menschlichen Fähigkeiten, um als Gruppe nicht nur zu überleben, sondern eine funktionierende Gemeinschaft zu werden. Hören Sie in einem spannenden Bericht, welche – teilweise vergessenen – Fähigkeiten dazu notwendig sind!

Preis: 5€

Datum: 11.Januar; 19:30

Ort: Zschochersche Str. 79B, 04229 Leipzig, (https://www.systema-leipzig.de/)

Anmeldung und Infos:
info@arrow-systema-leipzig.de und +49 177 1656159

Gefühls- und Körperarbeit

Die intensive Reise in die Naturverbundenheit geht einher mit der Spurensuche in die eigene Natürlichkeit. Dabei wird klar, dass frühe, meist unbewusste, Lebenserfahrungen unsere Beziehungsfähigkeit und Verbundenheit geprägt haben. In der Gefühls- und Körperarbeit ist es möglich diese unbewussten Erfahrungen zu integrieren, um Beziehungen erfüllender gestalten zu können.

In der Gefühls- und Körperarbeit wird Raum dafür gegeben, die eigenen Gefühle in ihrer ganzen Tiefe zu erfahren und mit dem Körper und der Stimme, den eigenen Impulsen folgend, in einem geschützten Rahmen, auszudrücken. Du hast die Möglichkeit, den eigenen Körper als Fährtenleser zu verwenden, um so selbst die eigenen Antworten innerlich zu finden und dich mit deinem eigentlichen Wesenskern rückzuverbinden. 

In Liebes- und Familienbeziehungen wiederholen sich oft bestimmte Konflikte und leidschaffende Beziehungsmuster (Willi Maurer nennt sie das Jokaste-Laios- Syndrom, nach den Eltern von Ödipus). Dabei werden bei den Beteiligten die ursprünglichen Verletzungen der frühen Kindheit und damit verbundene, jedoch bis dahin verdrängte, Gefühle in Resonanz versetzt. Manchmal üben vergessene Vorkommnisse in Familien über Generationen hinweg eine zerstörerische Wirkung aus und halten Menschen in Bindungen gefangen, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. In der Gefühls- und Körperarbeit bieten sich Möglichkeiten, um solche Bindungen aufzulösen und die Beziehung zur Familie neu zu gestalten.

Unsere Mentor*innen

Es ist uns ein Anliegen, die Menschen anzuerkennen, die uns als Lernbegleiter inspiriert und bereichert haben, da es ohne sie nicht möglich gewesen wäre, so tief in die Lehren der Wildnis einzutauchen. Da wir nun als Mentoren andere Menschen begleiten, möchten wir auch aufzeigen, wo und vom wem wir gelernt haben. Unbenannt sind dabei natürlich viele Lehrer und Mentor*innen, darunter Kinder, Tiere, Pflanzen, Steine und Elemente. Aus unserem Lernweg wurde deutlich, dass es sinnvoll ist, von verschiedenen Menschen zu lernen und verschiedene Vorbilder zu erleben, da jede*r einen persönlichen Blick auf die Lehren der Wildnis hat. Wir folgen weder einer Weltanschauung, noch einem Ideal oder einem Wildnisexperten und seiner Schule, sondern versuchen herauszufinden, was wirklich funktioniert und anwendbar ist und geben diese Erfahrungen dann weiter.

Thomas Patzleiner bei einer Bergtour

Thomas Patzleiner ist Überlebenstrainer und Archäotechniker und war mit seiner Überlebensschule Tirol der Anfang des wilden Weges. Er bot Bastian Barucker im Jahre 2009 an eine Lehre zum Überlebenstrainer in Tirol zu machen und war der erste Wildnismentor. Thomas ist begeisterter und langjähriger Schüler von Tom Brown, jr., Bogenbauer, Steine sammler und Ötzi-Kundiger. Durch die 3-jährige permanente Lehre in Tirol war ein sehr tiefgehendes und nachhaltiges Lernen möglich. In der Überlebensschule war auch Susanne Patzleiner aktiv, die mit ihrem sehr großen Pflanzenwissen die Kurse bereicherte. Bei ihr und ihrer mehrjährigen Ausbildung begann die Lernreise in die wunderbare Welt der Pflanzen und Kräuter. Die 3 Lehrjahre waren ein sehr wertvoller und reichhaltiger Start in das Wissen der Wildnis. Leider ist Thomas 2019 aufgrund einer schweren Krankheit gestorben. Ohne ihn würde es die Wildnisschule Waldkauz so nicht geben. Ein Danke von Herzen.

https://www.ueberlebensschule-tirol.at

Jon Young ist ein us-amerikanischer Wildnismentor, Spurenleser und Autor vieler Bücher zum Thema Wildnispädagogik und Vogelsprache. Er ist außerdem der einzige Schüler von Tom Brown, jr., der so unterrichtet wurde wie Tom Brown, jr. selber. Unsere Lehrzeit bei ihm begann im Jahre 2010 und dauerte 6 Jahre an. In diesen 6 Jahren unterrichtete er regelmäßig in Deutschland und brachte vor allem „Die Kunst des Mentoring“ nach Deutschland. Jon hatte die Welt bereist, um herauszufinden, wie indigene Gesellschaften gewährleisten, dass sie verbunden und friedlich funktionieren und dass ihre Kinder naturverbunden und selbstbewusst aufwachsen. Außerdem integrierte er Musik und Tanz in die Wildnisarbeit und stellte heraus, dass Naturverbindung und Gemeinschaftsbildung zusammengehören. Folgende Seminare haben wir bei ihm besucht: Die Kunst des Mentoring, Friedensstiften, Vogelsprache, intuitives Spurenlesen, Community Mentoring, Inner Tracking , Musik und Die Kunst des Mentoring und einige mehr. Jon hat die Wildnisszene in Deutschland und damit auch die Wildnisschule Waldkauz nachhaltig beeinflusst. Er ist Gründer der Wilderness Awareness School und des 8Shields Institute. Dort bietet er weiterhin Weiterbildungen und Coachings an.

http://8shields.org/

Tamarack Song ist der Gründer der Teaching Drum Outdoor School in Wisconsin, USA. Er ist ein begeisterter Lehrer und Student der ursprünglichen Lebensweise und leitete das einjährige „Wilderness Guide Program“, welches einige von uns absolviert haben. In diesem einjährigen Wildnisaufenthalt begleitet Tamarack die Teilnehmenden auf indigene Art und Weise. Indem er keine Antworten gibt, sondern Fragen stellt und Geschichten erzählt. Tamarack ermöglicht dadurch und durch die Möglichkeit wirklich draußen zu leben und zu lernen einen einmaligen Einblick in die uralte Lebensweise der Jäger und Sammler. Auch nach dem Jahr sind einige von uns zur Teaching Drum zurückgekehrt, um wieder mehrere Monate in der Wildnis zu leben.

https://teachingdrum.org

 

Mark Morey ist ein sehr erfahrener Mentor aus den USA, der verschiedene Wildnisschulen gegründet und geleitet hat.Zusammen mit Jon Young hat er viele Jahre „Art of Mentoring“ Kurse auf der ganzen Welt geleitet und das Wissen um indigenes Lernen und Lehren erlebbar gemacht. Mark Morey hat Bastian Barucker über viele Monate im Bereich Jugendinitiation trainiert und begleitet. Mark hatte dieses Wissen von dem indigenen Lehrer Paul Raphael. Mark half Bastian dabei, die Lehren aus dem Wildnisleben zu destillieren und so in neuen Arbeitsfeldern integrierbar und anwendbar zu machen. Durch sein Coaching und seine Begleitung sanken die Elemente des „Art of Mentoring“ auch tiefer in die Arbeit der Wildnisschule Waldkauz.

https://markmorey.com/

Team

Bastian Barucker ist ausgebildeter Überlebenstrainer, Wildnispädagoge und Wilderness Guide(Teaching Drum Outdoor School) und unterrichtet seit 2004 das Wissen der Wildnis. Nach seiner 3-jährigen intensiven Lehre zum Überlebenstrainer und Archäotechniker bei der Überlebensschule Tirol lebte er ein Jahr permanent in der Wildnis Nordamerikas in einem Clan, welcher von dem Ältesten Tamarack Song, im Zuge des Wilderness Guide Programs, begleitet wurde. Gemeinsam erlernten sie die „ursprüngliche Lebensweise“. Seit 2005 bildet er sich bei Jon Young, Mark Morey, Paul Raphael und anderen Mentoren weiter. Dabei besuchte er mehrmals Seminare zum Thema Art of Mentoring, Innen Tracking, Vogelsprache, Spurenlesen, Cultural Mentoring, Peacemaking und andere. Im Jahre 2009 kehrte er zur Teaching Drum Outdoor School zurück, um weitere 6 Monde in der Wildnis zu leben und seine Fähigkeiten zu trainieren. Dabei begleitete er unter anderem Menschen dabei, einen Mond lang in der Wildnis zu leben. Er war außerdem Lehrbeauftragter an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin, der Fachhochschule Clara Hoffbauer in Potsdam und der privaten Berufsschule ecolea und arbeitete in Kindergärten, Schulen und Stiftungen. Seit 2012 ist er regelmäßig freier Mitarbeiter in der Bildungsabteilung des WWF Deutschland. 

Blog von Bastian Barucker

 

Dado Jade, ursprünglich gelernter Handwerker führte ihn die Suche nach „mehr“ über diverse soziale Projekte in ein langjähriges Engagement bei Greenpeace und damit zur Natur und in die innere und äußere „Wildheit“. Im Jahre 2010 wurde er Papa und Hüter einer Tochter. Er ist zertifizierter Wildnispädagoge und Wilderness Guide der Teaching Drum Outdoor School, in dessen Rahmen er wiederholt im Clan lange Zeiträume in den Wäldern Nordamerikas lebte und unterrichtet wurde. Zuletzt im „Guardian Intensive Training“. Mittlerweile ist er seit vielen Jahren im Bereich Kinder-, Erwachsenen- und Familienbegleitung bei Naturverbindungs-Prozessen und Gemeinschaftsbildung tätig. Er ist geprüft und zertifiziert in Spuren und Zeichen „Level 3“ von Cybertracker international nach Louis Liebenberg und Mitarbeiter bei der Wildnisschule Wildniswissen. Seine Hauptaufgabe liegt im ursprünglichen und verbundenen Leben und Handwerken.

vakante Stelle, unterstützt das Büro der Wildnisschule und ist folgendermaßen zu erreichen:

buero@wildnisschule-waldkauz.de

Telefonisch erreichbar unter: 01605122729. Aufgrund unserer Seminartätigkeit können wir nicht immer ans Telefon gehen. Bitte nutzen Sie die Mailbox. Wir rufen zurück.

Sabine Barkowsky bereichert die Weiterbildung mit ihrer Erfahrung in Ritualarbeit und Schwellengängen in der Natur.

Seit 1998 bin ich auf dem Brennesselhof in Wangelkow zu Hause. Ich bin in Heil- und Sozialpädagogik und in verschiedenen ganzheitlichen Massageformen ausgebildet. Seit 2006, nach dem Abschluss meiner dreijährigen Ausbildung in schamanisch orientierter Heilkunde bei Hildegard Fuhrberg in Hamburg, begleite ich jährlich zwei Visionssuchen für Frauen. Mein Interesse gilt der Verbindung von Natur und Kultur, sowie persönlichen Wandlungsprozessen. Ich begleite Menschen in eigener Praxis mit ganzheitlichen Massagen, schamanischen Reisen und Ritualbegleitung und bin immer wieder beeindruckt, wie intensiv und heilsam die Arbeit im Kontakt mit den Naturkräften ist.

http://www.natur-massage-ritual.de

 

Gernot Mühlberger

Sein „wilder Weg“ begann vermutlich schon als Kind, geboren und aufgewachsen in einem bäuerlichen Familienklan in Österreich, herumstreifend mit seinen Freunden und Freundinnen auf den Wiesen und in den Wäldern der Gegend. Die Bildungsevolution schien bei Gernot rückwärts zu laufen. Nach anfänglicher Ausbildung zum Mechatroniker führten ihn diverse handwerkliche, forst- und landwirtschaftliche Ausbildungen und Tätigkeiten schließlich in die Lehre zum Steinzeitmenschen, Überlebenstrainer und Archäotechniker in der Überlebensschule-Tirol. Parallel wob er ein Netz zu diversen Wildnisschulen mit denen er bis heute kooperiert. Um bis dahin erlerntes und erfahrenes in intensiver Praxis zu testen absolvierte er das einjährige Wilderness Guide Program der Teaching Drum Outdoor School. Anschließend folgten diverse Aufenthalte in der Wildnis wie auch ein mehrwöchiger sehr berührender Besuch der Hadza Buschmenschen in Tansania. Neben wildnispädagogischen Angeboten und Programmen arbeitet er als Sozialpädagoge, Baumpfleger, Permakulturist, Handwerker oder Nationalparkranger. Und seit 2018 als Naturschutzgebietsbetreuer für die „Stiftung Natur des Naturschutzbundes Oberösterreich“ mit dem Ziel ökologisch wertvolle Flächen dauerhaft unter Schutz und außer Nutzung zu stellen um so auch die „äußere“ Wildnisentwicklung in Europa zu fördern.

Simone Schäfer, unterstützt mit ihrem Pflanzenwissen die Seminartage zum Thema essbare und heilsame Pflanzen. Ich bin Jahrgang 1961 und Mutter zweier wunderbarer Kinder. Vor knapp drei Jahrzehnten lernte ich die Heilkraft der einfachen „Unkräuter“ kennen und schätzen. Lange Zeit habe ich mich autodidaktisch in dieses grüne Reich begeben. Schließlich widmete ich mich an der Freiburger Heipflanzenschule bei Ursel Behring einer Ausbildung in Heilpflanzenkunde und Phytotherapie. Jetzt begleite ich als Phytopraktikerin Menschen auf ihrem Weg zur Gesundheit.