In unseren Seminaren und Weiterbildungen geht es darum, zu lernen, sich draußen zu Hause zu fühlen und die Rhythmen und Botschaften der Natur wieder wahrzunehmen. Die Wildnisschule ermöglicht gemeinschaftliches Lernen aus Erfahrung, begleitet von kompetenten Mentorinnen und Mentoren. Das Team besteht aus Menschen, die meist viele Monate und Jahre in der Wildnis gelebt haben. Wir wollen Wildnispädagogik zu einem Bestandteil der deutschen Bildungslandschaft machen und wirken in der Ausbildung von Erziehern und Sozialarbeitern mit.

Aus aktuellem Anlass zu Corona  veröffentliche ich hier den umfassenden Bericht des Oberregierunsrat Stephan Kohn aus dem Innenministerium. Er hat, meiner Meinung nach, genau das gemacht, was angebracht ist: Expertise aus verschiedenen Fachbereichen einholen, um die Lage ganzheitlich zu analysieren, denn elementarer Teil indigenen Wissens ist die Fähigkeit in Gemeinschaft konsensfähig und mit Rücksichtnahme auf das Wohl allen Lebens zu leben.Download Bericht

“Das Konzept hinter “Enowkinwixw” besteht darin, dass es ein nach Inklusion strebender Prozess ist. Anstatt Minderheiten auszuschließen, versuchen wir es der Minderheit zu ermöglichen, ihr Anliegen zu artikulieren, da Minderheiten oftmals etwas sehr anderes alle anderen sagen. Sie erleben etwas, das von dem abweicht, was andere in der Gemeinschaft gerade erleben. Immer wenn es ein Problem gibt, ist die Stimme der Minderheiten die wichtigste und das Verständnis für diese Stimme notwendig, um den Konflikt oder das Problem zu lösen. Wenn diese Stimme keinen Weg findet, ihr Anliegen zu artikulieren, und damit nicht gehört wird, ist die ganze Gemeinschaft in Schwierigkeiten. Die Stimme der Minderheit ist deshalb ein wichtiger Faktor zur Bestimmung dafür, wie unsere Gemeinschaft kommuniziert und zuhört. Zuhören ist dabei der wichtigste Teil und damit einhergehend Wege zu finden, die die Ideen der Minderheiten einbeziehen. ”

(Dr. Jeanette Armstrong, Canadian author, educator, artist, and activist.)

Ein Mann mit verbundenen Augen im Wald bei einer Sinnesübung

Seminare & Camps

Eine Auswahl unserer Angebote für Schulklassen, Familien und Einzelpersonen

Der Kreis von Teilnehmern versammelt sich nach einer Übung zur Reflexion im Wald

Weiterbildungen

Wir begleiten Menschen als Mentoren über mehrere Jahre auf ihrer Lernreise in die Wildnispädagogik. Neue Termine 2021

der aufgehende Mond über dem See in Wangelkow, dem Basiscamp für Monatur

Monatur

Ab Mai 2021 1 Monat Naturverbindung & Wildnispädagogik lernen und leben

Mit einer Rückverbindung zur Natur beginnen wir aufmerksamer für unsere Umwelt, unsere Mitmenschen und uns selber zu sein. Stück für Stück wird klar, dass wir genauso Teil der Natur sind. Und damit beginnt auch eine Spurensuche zu unserer ganz eigenen Natürlichkeit. Umgeben von den ursprünglichsten Lehrern, den Pflanzen, Tieren und Elementen werden wir eingeladen ganz im Hier und Jetzt zu sein und machen uns auf den Weg unsere Rolle in diesem Lebensgeflecht zu finden. So wie jedes Lebewesen seinen Beitrag zum Gemeinsamen beiträgt, sind auch wir irgendwann von der Frage berührt: ” Was ist mein natürliches Potential und wie kann ich dieses in die große Gemeinschaft einbringen?”

Das Bündel der Wildnispädagogik enthält neben dem Aspekt der intensiven Naturverbindung auch tiefergehendes Wissen über ein Leben mit der Natur und in Gemeinschaft. In Anbetracht der aktuellen Entfremdung von der Natur und den daraus resultierenden ökologischen und sozialen Herausforderungen scheint es sinnvoll und wichtig, die Lehren und Erkenntnisse indigener Völker als Inspiration für neue und nachhaltigere Strukturen in der Moderne zu betrachten. Eine tiefe Verbundenheit zur natürlichen Welt ist dabei die Grundlage nachhaltigen Handelns.

Empfehlungen

"Es gibt wohl nicht sehr viele Wildnisschulen die ihr Wissen so intensiv gelebt haben wie bei der Wildnisschule Waldkauz. Ich bin froh andere Schulen gesehen zu haben bevor ich diese fand, den erst dadurch weiß ich die Qualität erst wirklich zu schätzen. Das gesammte Team ist wirklich sehr gut indem was sie tun. Eine sehr wertvolle Arbeit und eine Bereicherung für diese Erde."
Daniel Attila
Absolvent Weiterbildung Wildnispädagogik
„Das Projekt Wildnispädagogik ist immer ein Highlight für unsere SchülerInnen. Wenn auch zunächst Skepsis bei einigen bestand, konnte durch das Projekt auch dem letzten „Naturmuffel“ die Natur näher gebracht werden. Die Tage sind immer sehr erlebnisreich. Die Schülerinnen werden angehalten, die Natur und ihre Veränderungen wahrzunehmen. Für das Arbeitsfeld des Erziehers/ der Erzieherin erhalten sie wertvolle Anregungen, wie man mit den Kinder die Natur erkundet. Denn nur wenn unsere SchülerInnen dafür sensibilisiert sind, können sie Kinder bei Entdeckungsreisen angemessen begleiten. Es ist wichtig, dass unsere Schüler/innen eine positive Beziehung zur Natur entwickeln und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihr einüben, um dies für ihre späterer Arbeit nutzen zu können. Es ist zu beobachten, dass die Kenntnisse zur heimischen Flora und Faune sich durch die Tage im „Wald“ bei den Schülerinnen deutlich entwickelt. Begeistert erzählen sie von ihren Erlebnissen. Der nahegelegne Stadtwald wird in dieser Zeit zu einem beeindruckenden Lebensraum und wird zu einem „Erlebnisraum“ für Spiele im Gelände. Dabei werden sie angehalten, achtsam mit der Natur umzugehen. Kurz: Ein „Muss“ für jede Erzieherausbildung!“
Dr. Daniela Gelzinnus
Ecolea private berufliche Schule, Stralsund
„Die Weiterbildung hat mich insofern verändert, als dass mir neue Welten ,Wege in die Natur eröffnet wurden. Meine Sinne wurden geschärft und ich nehme viel mehr wahr, bin aufmerksamer. Außerdem habe ich eine neue Art von Miteinander unter Menschen in der Natur kennen und sehr schätzen gelernt. Sie ist ein bischen mehr Zuhause geworden.“
Britta
Absolventin Weiterbildung Wildnispädagogik