Allgemein

Einführung in die Kunst des Redekreises

Der Weg des Kreises

Der Redekreis ist ein altes und kraftvolles Werkzeug der Kommunikation. Bekannt aus der Kultur der Irokesen gibt es Hinweise darauf, dass viele indigene Kulturen den Redekreis als Kommunikationsmittel genutzt haben. Das Leben in der Wildnis macht schnell deutlich, dass eine gelingende Kommunikation eine der wichtigsten sozialen Fähigkeiten ist. Eine Gruppe von Menschen ist darauf angewiesen, dass eine Gleichgewicht vorhanden ist, aus dem heraus Entscheidungen und Lösungen gefunden werden können. Genau dafür ist der Redekreis gedacht. Er symbolisiert das zyklische und gleichwertige natürliche Leben. Jede Stimme des Kreises ist wertvoll und jede und jeder darf sich von Herzen äußern und wird mit der Aufmerksamkeit aller beschenkt. Jede Person darf ungestört die eigene Wahrheit zum Ausdruck bringen. So entsteht ein sicherer Raum, der authentische, ehrliche und respektvolle Kommunikation möglich macht. An diesem Tag gibt es die Möglichkeit die Grundlagen des Redekreises zu lernen und ihn praktisch kennen zu lernen. Außerdem besteht der Tag aus Sinnesschulung und dem Erschaffen eines Redegegenstandes.

Mentor

Bastian Barucker

Bastian Barucker hat selber viele Monate bis zu einem Jahr mit verschiedenen Gruppe in der Wildnis gelebt. Dabei hat er immer auf die Kraft des Redekreises vertraut und diesen in sehr vielen, teilweise sehr intensiven Augenblicken angewandt. Er hat außerdem eine Ausbildung in Gefühls- und Körperarbeit, in welcher authentische Kommunikation ein wichtiger Bestandteil ist.

Mehr Infos

Unterkunft & Verpflegung

Das Tagesseminar findet in 17440 Lassan OT Pulow statt. Dort gehen wir in den Wald und verbringen den Tag komplett in der Natur. Bitte also Picknick für das Mittag und ausreichend Trinken mitbringen. Außerdem ein Sitzkissen, ein Schnitzmesser und adequate Kleidung.

Preis

Das Tagesseminar kostet 100€ inkl. MwSt.

Termin & Zeiten

Dienstag, 24. Mai 2022 von 9:30 – 12:30 & 14:30 – 18:30 

Europäischer Lebenskompass

Europäischer Lebenskompass

Themenbereiche

In allen alten Kulturen der Erde kannten Menschen umfassende Erklärungsmodelle des Lebens. Lebensrad – Medizinrad – Vier Schilde – Lebenskompass. Sie dienten zur Orientierung und zum Verständnis für individuelles und gemeinschaftliches Leben in all seinen Bereichen. Im Tagesseminar wird der „Europäische Lebenskompass“ in seiner Grundstruktur vorgestellt. Die Teilnehmenden finden den Platz im eigenen Lebensrad und gehen bei einem Naturgang einer wesentlichen Frage nach.

Mentorin

Sabine Barkwosky

Seit 1998 bin ich auf dem Brennesselhof in Wangelkow zu Hause. Ich bin in Heil- und Sozialpädagogik und in verschiedenen ganzheitlichen Massageformen ausgebildet. Seit 2006, nach dem Abschluss meiner dreijährigen Ausbildung in schamanisch orientierter Heilkunde bei Hildegard Fuhrberg in Hamburg, begleite ich jährlich zwei Visionssuchen für Frauen. Mein Interesse gilt der Verbindung von Natur und Kultur, sowie persönlichen Wandlungsprozessen. Ich begleite Menschen in eigener Praxis mit ganzheitlichen Massagen, schamanischen Reisen und Ritualbegleitung und bin immer wieder beeindruckt, wie intensiv und heilsam die Arbeit im Kontakt mit den Naturkräften ist. Mentor*innen

Kreis am Lagerfeuer
Das Tipii im Basislage in Wangelkow

Verpflegung

Es gibt einen Brunch zur Mittagszeit und ein gemeinsames Abendessen am Feuer.

Preis

Seminarpreis: 100 Euro zzgl. 10 Euro Verpflegung

Termine 2021

25. Juni 2021 10:00  – 19:00

Veranstaltungsort

Tagesseminar Naturverbindung stärken

Naturverbindung stärken

Ein Mann mit verbundenen Augen im Wald bei einer Sinnesübung

Unter Naturverbindung verstehen wir ein alle Sinne umfassendes In-Beziehung-Treten mit der natürlichen Umwelt. Im Gegensatz zu konservativer Umweltbildung geht es also hauptsächlich darum, dass Natur erfahren wird ohne einen kognitiven Bildungsauftrag leisten zu wollen. Das Ziel ist nicht Wissen anzuhäufen, sondern wie auch in menschlichen Beziehungen, gemeinsam, bedeutsame und lebendige Erfahrungen zu machen. Durch Sinnesschulung und Aufmerksamkeitstraining unterstützen wir andere dabei, die Natur immer bewußter zu erfahren und auch Nuancen, leise Geräusche und feinste Spuren wahrzunehmen. Durch immer mehr dieser intensiven Naturerfahrungen stärkt sich Stück für Stück die Beziehung zur Natur. Durch diese tief gefühlte Verbundenheit entsteht eine Einstellung des Hütens und Erhaltens der Natur gegenüber.

Inhalt des Seminars

In diesem Tagesseminar widmen wir uns der ganzheitlichen Naturverbundenheit. Durch Sinnesübungen und Aufmerksamkeitstraining öffnet sich der eigene Sinnesapperat für die feinen Botschaften und Phänomene der Natur und dienen als Vorbereitung für intensive Naturerfahrungen. Der Tag besteht aus Gruppenaktivitäten und Spielen und zwei Alleinzeiten in der Natur. Diese Solizeiten bilden das Kernstück des Tages und bestehen aus einem intuitiven Umherwandern und einer meditativen Sitzplatzübung im Wald.

Mentor

Bastian Barucker

Bastian Barucker , Wildnispädagoge, Prozessbegleiter und Überlebenstrainer wird diesen Tag begleiten. 

Mehr Infos

Preis

Seminargebühr: 100 Euro

Der Platz + Verpflegung

Das Tipii im Basislage in Wangelkow

Bio-Brennesselhof in 17440 Wangelkow: Mehr Informationen 

Die Teilnehmenden bringen ihr eigenes Mittagessen als Picknick in den Wald mit. 

Außerdem mitzubringen sind adäquate Kleidung, ein Sitzkissen, Schreibzeug und eine Trinkflasche

 

Termin 2021

25. Mai 2022

Zeiten 9:30 – 12:30 & 14:30 – 18:00

Seminar ausgebucht!

1-jährige Weiterbildung Wildnispädagogik

1-jährige Weiterbildung Wildnispädagogik

Erlerne die Grundlagen der Wildnispädagogik

„Die Weiterbildung hat mich insofern verändert, als dass mir neue Welten ,Wege in die Natur eröffnet wurden. Meine Sinne wurden geschärft und ich nehme viel mehr wahr, bin aufmerksamer. Außerdem habe ich eine neue Art von Miteinander unter Menschen in der Natur kennen und sehr schätzen gelernt. Sie ist ein bisschen mehr Zuhause geworden.“

Britta Absolventin 2016

Themenbereiche

In dieser Weiterbildung ermöglichen wir die eigene Verbindung zur Natur zu stärken und Kompetenzen und Handwerkszeug zu erlernen, um sich auf der einen Seite draussen zu Hause zu fühlen und ebenso andere auf ihrer Reise in die Natur kompetent begleiten zu können. Sie richtet sich an Menschen, die selber ein Interesse daran haben, ihre Beziehung zur Natur zu stärken und/oder die Natur – und Wildnispädagogik in ihren Beruf integrieren wollen. Die Nachfrage nach kompetenten Mentoren mit wildnispädagogischer Erfahrung nimmt stetig zu, da die positive Bedeutung von Naturerfahrung in vielen Bereichen immer mehr berücksichtig wird. Unsere jahrelange Erfahrung in der Kooperation mit Waldkindergärten, Schulen, Hochschulen und Stiftungen macht es uns möglich, die gelernten Methoden und Inhalte mit dem Lernalltag zu verknüpfen.

In der Weiterbildung erlernen die Teilnehmer grundlegende Fertigkeiten wie Feuer machen, SpurenlesenVogelsprache und die Fähigkeit durch Sinnesschulung immer tiefer in die Rhythmen des Waldes vorzudringen. Außerdem erleben Sie Lernen als eine gemeinschaftliche Erfahrung, in der wir uns gegenseitig inspirieren und bereichern. Anlehnend an ein traditionelles Bildungsverständnis findet hier Lernen durch Erfahrung, gemeinsam und aus Neugier statt. Der Hauptteil besteht aus praktischen Übungen, Skills und Fertigkeiten und wird durch Theorieeinheiten zu den einzelnen Themen gefestigt.

Wochenenden

  • Einführung Wildnispädagogik
  • Vogelsprache und Wahrnehmung
  • Kernroutinen für intensivne Naturverbindung
  • Survival Skills (Feuer machen, Hüttenbau, Gefäßherstellung, Schnurherstellung)
  • essbare & heilsame Pflanzen
  • Fährtenlesen &Säugetierkunde
  • Coyote-Teaching und die Kunst des Mentoring
  • Solo-Zeit als Abschlussritual

 

Wildniswoche

  • primitives Kochen
  • Wildnishygiene
  • Clanleben
  • Orientierung
  • Wasser
  • primitives Handwerk

Struktur

 

  • 4 Präsenzwochenenden (Freitag 10:00 – Sonntag 15:00)
  • 1 Wildniswoche (6- tägiger permanenter Wildnisaufenthalt)
  • persönliche Lernphasen zwischen den Präsenzworkshops (2,5h pro Woche sind einzuplanen)

Mentoren-Team

Bastian Barucker

Bastian Barucker ist leitender Mentor der Weiterbildung und bei jedem Seminar anwesend. Unterstützt wird er durch ein Team von Mentor*innen, die zu ihren Spezialgebieten die Seminartage der Weiterbildung leiten.

Mehr Infos zu den Mentor*innen

Gastmentor*innen

Sabine Barkowsky
Gernot Mühlberger
Simone Schäfer
Dado Jade

Unterkunft & Verpflegung

Am See gelegen und umgeben von Wäldern und Wiesen ist der Brennesselhof (Biohof) unser Stützpunkt. Hier gibt es eine Sommerküche mit Feuerstelle, ein Tipi und einen wunderschönen Hügel voller Besenginster. Auf diesem Platz finden seit vielen Jahren Schwitzhütten und Visionssuchen geleitet von Sabine Barkowsky statt. Die Unterkunft findet in eigenen Zelten auf einer Zeltwiese statt. Wir nutzen den See und Solarduschen um uns zu waschen. Wir werden vor Ort mit biologischen Lebensmitteln und viel Liebe bekocht.

Kreis am Lagerfeuer
Das Tipii im Basislage in Wangelkow

Preis

Weiterbildungsgebühr: 1500 Euro (inkl. MwSt); zzgl. 500 Euro U/VP. Es besteht die Möglichkeit eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

Auch kann es möglich sein eine Bildungsprämie für die Weiterbildung zu bekommen. Infos dazu hier.

Termine 2022

Wochenenden: Freitag 11:00 Uhr – Sonntag 15:00 Uhr, Anreise am Donnerstag Abend ist möglich.

Die Wildniswoche geht von Montag 14:00 – Samstag 14:00

Weiterbildung aktuell voll. Warteliste offen.

22.-24. April
13.-15. Mai
18.-23. Juli
9.-11. September
14.-16. Oktober

Standorte

Brennesselhof im Lassaner Winkel

Die Wildnisschule Waldkauz darf 2 wunderschöne Orte als ihre Camps bezeichnen, an denen die Hauptzahl der Seminare stattfinden. Da gibt es als Hauptstützpunkt den Brennesselhof in Wangelkow, auf dem wir seit 2016 sind.

In Kooperation mit dem Verein Wald und Wiese e.V. nutzen wir das Gelände für die Weiterbildung Wildnispädagogik und andere Veranstaltungen. Es ist wunderschön gelegen, umgeben von 2 Seen und Wald. Das kleine Dorf Wangelkow liegt weit ab vom Schuss und die Seen und vielfältigen Wiesen und Wälder sind sehr artenreich. Beim Vogelsprache Seminar in 2017 haben wir in 2 Tagen ca. 70 Vogelarten entdeckt. Der Platz hat eine lange Tradition und es finden dort bereits seit 10 Jahren Visionssuchen für Frauen statt. Die Sommerküche und das Tipi sind unsere Behausungen bei regnerischem Wetter. Ansonsten findet das Lernen auf dem Ginsterhügel und in den Wäldern und Seen statt. Der umliegende Wald besteht aus Laub-, Nadel- und Mischwald und lädt zum Spurenlesen ein. Auf dem Ginsterhügel finden seit vielen Jahren Schwitzhütten statt. Naheliegend gibt es eine Sandgrube, in der wir einen Großteil unserer Zeit mit dem Spurenlesen und der Fährtenkunde verbringen und vor Ort perfekte Bedingungen haben, um die Grundlagen zu erlernen.

Wildniscamp Schlaubetal

Unser zweiter, wilderer Standort liegt fernab von jeglichen Dörfern und Städten auf einer kleinen Waldlichtung, umgeben von 3 Seen im Schlaubetal. Ein kleines Lean-to ist das Herz des Camps. Hier leben wir auf primitive Art und Weise in der Wildnis und können dadurch das Draußenleben lernen. Kiefern- und Mischwälder sind hier vorherrschend und es ist ein wunderbar stiller und zurückgezogener Ort, an dem es möglich ist zu erfahren, was es bedeutet ursprünglich zu leben. Unsere Wildniswochen finden hier statt und auch ein Teil der Weiterbildung Wildnispädagogik.

Wildwuchs

monatliche Wildnistage für Kinder & Jugendliche

„Natur stellt für Kinder einen maßgeschneiderten Entwicklungsraum dar.  Eine Erfahrungswelt, die genau auf die Bedürfnisse von Weltentdeckern zugeschnitten ist. Hier können sie ihre Segel setzen. Hier bläst der Wind, den sie für ihr Gedeihen brauchen. In der Natur können sie wirksam sein. Hier können sie sich auf Augenhöhe selbst organisieren. Hier können sie an ihrem Fundament bauen.  Zeit in der Natur ist Entwicklungszeit.“ 

Dr. Renz-Polster

Der Kontakt zur Natur ist eine ganzheitliche Erfahrung und ermöglicht es Wald, Wiesen, Seen und Felder als spannende Lebensorte der Tiere und Pflanzen zu entdecken. Durch die regelmäßigen Waldzeiten entwickeln Kinder und Jugendliche eine tiefe Naturverbundenheit und Wertschätzung für ihre Umwelt

Einige von euch kennen uns bereits aus dem Kinder-Wildniscamp im Sommer. Wir sind Helena und Janine und da uns die Idee so gut gefallen hat, wollen wir uns gerne mit euch und Kindern aus der Umgebung nahe Greifswald treffen. Wir haben uns überlegt, dass wir uns regelmäßig ein Mal im Monat einen Tag lang die Wildnis im Guester Wald (bei Greifswald) erkunden. Ähnlich wie im Wildniscamp gibt es folgende Möglichkeiten, was wir machen können:

Themenbereiche

  • Wildnisspiele
  • Feuer machen
  • Geschichten austauschen
  • Tiere beobachten und kennen lernen
  • Tierspuren suchen und verfolgen
  • Pflanzen entdecken
  • Hütten bauen
  • Schnüre aus Pflanzenfasern herstellen
  • schnitzen
  • Schüsseln und Löffel herstellen
  • Vogelstimmen lauschen
  • streunen, schleichen und die Gegend erkunden
  • was euch noch so einfäält

Mentorinnen

Helena Schindler

Ich bin 23 Jahre alt und habe während meiner Schulzeit Kinder- und Jugendgruppen bei der evangelischen Jugend MV mitbetreut, die letzten 3 Jahre eine Erzieherinnenausbildung am SKD in Greifswald gemacht, mache gern vielfältig Musik, kenne viele Spiele, habe mit Janine zusammen die Wildnispädagogikausbildung in der Wildnisschule Waldkauz erlebt und Ende August das Wildniscamp für Kinder in Wangelkow mitbegleitet. Seit August arbeite ich ineinem Natur- und Waldkindergarten im Lassaner Winkel. Parallel mache ich gerade noch eine Ausbildung für naturverbundene Ritualarbeit. Als Kind bin ich viel umhergestreunt und habe mit meinen Freunden die Umgebung erkundet, ich liebe es
auf Bäume zu klettern. Deshalb freue ich mich auf Erlebnisse mit euch!

Janine Weigelt

Ich streuner leidenschaftlich gern durch die Natur v.a. Wälder und Moore und begegne dabei immer wieder verschiedensten Tieren. Gerade begleitet mich der Fischotter und der Eisvogel auf meinen Wegen. Außerdem liebe ich es Vögel zu beobachten, ihren Stimmen zu lauschen und zu ergründen, was sie gerade sagen wollen . Vieles was ich über die Natur weiß habe ich während meiner Studiumszeit (Landschaftsökologie und Naturschutz) und durch die Methoden der Wildnispädagogik gelernt. Zusammen mit Helena habe ich die Wildnispädagogikausbildung in der Wildnisschule Waldkauz genossen. In den letzten Jahren habe ich als Integrationshelferin an der Martinschule gearbeitet und in den Sommerferien Kinder auf dem Zirkuscamps in Klein Jasedow Akrobatik beigebracht.
Diesen Sommer war ich Begleiterin für Kinder und Familien in zwei Wildniscamps der Wildnisschule Waldkauz. Ich hab Lust mit Euch die Natur zu erkunden und zusammen spannende neue Dinge zu entdecken.

Preis

Wertschätzung zwischen 20 und Euro. Wenn es dennoch zu viel Geld ist, könnt ihr uns kontaktieren. Wir finden eine Lösung

Termine

3.10. 10:00 – 16:00

Mitzubringen

adäquate Kleidung, genügend zu trinken, ein Messer, ein Sitzkissen, etwas zum Schreiben und Essen für das gemeinsame Mittagsbuffet.

Infos und Anmeldung

Es können sich maximal 10 Kinder anmelden. Es ist eine fortlaufende Gruppe, so dass ihr immer kommen könnt, wenn es euch passt. Bei sehr schlechtem Wetter sagen wir den Termin einen Tag vorher ab.

Anmeldung: wildwuchs@wildnisschule-waldkauz.de

Vogelsprache Die Sprache des Waldes

Ein Teil der Sprache des Waldes ist die Kommunikation der Vögel. Ihre verschiedenen Rufe und Bewegungen oder das Verstummen ihres Gesanges passieren nicht zufällig, sondern dienen einem Zweck. Ihre Kommunikation funktioniert sowohl innerartlich als auch als Alarmsystem für viele Arten von Tieren. Viele Leuten ist bei ihren Waldbesuchen nicht bewusst, dass sie permanent Kommunikation erleben und dass sie in der Lage wären, diese Sprache zu verstehen. Als Jäger und Sammler war es früher natürlich diese Sprache zu beherrschen, d.h. sie zu verstehen und vielleicht auch nutzen zu können. Der Beginn dieser Lernreise beginnt mit der Fähigkeit zuzuhören. Dieses aktive Zuhören braucht eine innere Ruhe und auch eine gewisse Geduld und wird bald zu der Fähigkeit mit einem sehr feinen Gehör und Gespür die Sprache des Waldes zu verstehen.

Mehr Infos zum Thema

Termine: 4. Mai 8:30 – 12:00 – 13:00 – 16:00

Themen: Die 5 Rufe der Vögel, Wahrnehmungsschulung und Aufmerksamkeitstraining

Treffpunkt: Pulower Dorfplatz, 17440 Lassan OT Pulow, Link zum Standort auf Google Maps

Mitzubringen: Adäquate Kleidung (wenn möglich geräuscharm), etwas zu trinken, eine Sitzunterlage und Schreibzeug; optional: ein Fernglas, Vogelstimmen App und Bestimmungsbücher.

Verpflegung: Bitte bringen Sie ein Picknick für das Mittagessen mit

Preis: 85 Euro

Leitung: Bastian Barucker

Vortrag: Leben in der Wildnis

Leben im Clan

Die meiste Zeit seiner Existenz lebte der Mensch als Jäger und Sammler, dabei den Rhythmen der Natur folgend und im Vertrauen, dass die eigene Gemeinschaft und die Natur ihn versorgen werden. In der modernen Welt leben wir ein Leben, welches scheinbar von uns kontrolliert werden kann und in dem wir uns von der Natur und ihren Rhythmen getrennt haben. Um herauszufinden, ob das wirklich stimmt, und um die ursprüngliche Lebensweise kennenzulernen, lebte Bastian Barucker für ein Jahr mit einer kleinen Gemeinschaft von Leuten in der Wildnis der USA. Ohne Strom, Telefon, Supermärkte und andere zivilisatorische Errungenschaften erlernten er und die anderen die notwendigen Techniken und menschlichen Fähigkeiten, um als Gruppe nicht nur zu überleben, sondern eine funktionierende Gemeinschaft zu werden. Hören Sie in einem spannenden Bericht, welche – teilweise vergessenen – Fähigkeiten dazu notwendig sind!

Preis: 5€

Datum: 11.Januar; 19:30

Ort: Zschochersche Str. 79B, 04229 Leipzig, (https://www.systema-leipzig.de/)

Anmeldung und Infos:
info@arrow-systema-leipzig.de und +49 177 1656159

Gefühls- und Körperarbeit

Die intensive Reise in die Naturverbundenheit geht einher mit der Spurensuche in die eigene Natürlichkeit. Dabei wird klar, dass frühe, meist unbewusste, Lebenserfahrungen unsere Beziehungsfähigkeit und Verbundenheit geprägt haben. In der Gefühls- und Körperarbeit ist es möglich diese unbewussten Erfahrungen zu integrieren, um Beziehungen erfüllender gestalten zu können.

In der Gefühls- und Körperarbeit wird Raum dafür gegeben, die eigenen Gefühle in ihrer ganzen Tiefe zu erfahren und mit dem Körper und der Stimme, den eigenen Impulsen folgend, in einem geschützten Rahmen, auszudrücken. Du hast die Möglichkeit, den eigenen Körper als Fährtenleser zu verwenden, um so selbst die eigenen Antworten innerlich zu finden und dich mit deinem eigentlichen Wesenskern rückzuverbinden. 

In Liebes- und Familienbeziehungen wiederholen sich oft bestimmte Konflikte und leidschaffende Beziehungsmuster (Willi Maurer nennt sie das Jokaste-Laios- Syndrom, nach den Eltern von Ödipus). Dabei werden bei den Beteiligten die ursprünglichen Verletzungen der frühen Kindheit und damit verbundene, jedoch bis dahin verdrängte, Gefühle in Resonanz versetzt. Manchmal üben vergessene Vorkommnisse in Familien über Generationen hinweg eine zerstörerische Wirkung aus und halten Menschen in Bindungen gefangen, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. In der Gefühls- und Körperarbeit bieten sich Möglichkeiten, um solche Bindungen aufzulösen und die Beziehung zur Familie neu zu gestalten.

Trailing Workshop

Lerne einer Fährte zu folgen mit Nate Harvey

Die Kunst und Fertigkeit Spuren zu interpretieren ist wahrscheinlich so alt wie der jagende Mensch. Ursprünglich war die Motivation dabei frische Spuren zu finden und diesen so lange zu folgen, bis es möglich ist das Tier mit primitiven Waffen zu stellen.

In diesen 2 Tagen lernst du die grundlegenden Techniken, um einer frischen Fährte durch verschiedene Gelände zu folgen. Die Gruppe besteht aus maximal 4 Teilnehmern und ermöglicht so, dass Nate mit jedem Teilnehmer persönlich arbeiten kann. Jede*r Interessierte ist herzlich eingeladen und es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Sobald wir im Wald sind suchen wir eine frische Fährte und folgen den Spuren. Durch die geringe Teilnehmerzahl bekommt jeder genügend Zeit, um der Fährte zu folgen und sich ganz praktische im Trailing zu üben und danach hilfreiches Feedback zu bekommen.

Folgende 4 Bereiche werden wir in dieser Zeit üben:

  • Spurerkennung
  • Spurantizipation
  • Antizipieren von gefährlichen Situationen
  • Wachsamkeit
  • Unsichtbarkeit

Cybertracker evaluiert und trainiert weltweit Fährtenleser und hat internationale Standards mithilfe von Evaluationen entwickelt, um das Niveau von Fährtenlesern im Gelände zu bewerten. Ursprünglich aus Südafrika und von Louis Liebenberg entwickelt, lassen sich immer mehr Menschen evaluieren, um eine ehrliche Feedback Methode für ihre Tracking Fähigkeiten zu bekommen.

!Am 21.-22. März findet bei uns eine Trailing Evaluierung mit Nate statt.!

Termin: 19.-20. März 2020

Ort: 17440 Lassan

Preis: 350€, Unterkunft und Verpflegung sind nicht inbegriffen.

Unterkunft/Verpflegung: Wir stellen eine Liste mit Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Zum Mittagessen bitte etwas mit in den Wald mitbringen.

Sprache: Nate unterrichtet in Englisch und deshalb sind grundlegende Kenntnisse darin benötigt.

Leitung:

Nate Harvey, Senior Tracker and Evaluator for Trailing and Track & Sign ID; CyberTracker . Nate besuchte uns das erste Mal in 2019. Wir luden ihn zu einer 5tägigen internen Weiterbildung im Trailing ein und waren beeindruckt von der ehrlichen und praktischen Herangehensweise an das Fährtenlesen.

http://www.trackerstrail.com